Ein Case-Selbstausbau für den Live-Videomischer ATEM Mini Extreme ISO von Blackmagic Design.
Da ich schon mehrfach schlechte Erfahrungen mit der Langlebigkeit von HDMI-Buchsen – insbesondere bei den Blackmagic ATEM Mini Geräten – machen musste, kam die Idee auf, den Mischer in ein Case einzubauen und die Anschlüsse fest zu verkabeln. Zusätzlich lässt sich dadurch viel Zeit und Mühe beim Auf- und Abbau sparen, die Verkabelung wird erleichtert, man vergisst nicht so leicht ein wichtiges Gerät und so weiter…
Als großes und stabiles Case wählte ich ein Flyht Pro WP Safe Box 5 von Thomann. Als Montageplatte dient eine ausgediente Plastik-Waffelplatte, die früher einmal eine Wandverkleidung im Sprinter war. Mit 6 Schrauben ist sie im Rand des Cases fixiert.
Kernstück des Bedienfeldes ist selbstverständlich das ATEM Mini Extreme ISO. Für zusätzliche Bedienelemente habe ich schräg darüber ein StreamDeck MKII mit 3×5 LCD-Tasten eingelassen, welches über einen Raspberry Pi 4 im Koffer, auf dem CompanionPi läuft, das ATEM fernsteuert.
Die Anschlüsse des ATEM (und einige weitere) sind mit kurzen Patchkabeln ebenfalls in die Montageplatte verbunden. Hier sind alle Anschlüsse im D-Standard montiert. Somit muss im Falle eines Defekts nur die wenige Euro teure Buchse ausgewechselt werden, nicht das ganze Pult in die Reparatur geschickt.
Neben einigen Mini-Lüftern, die den Innenraum des Cases im Betrieb kühlen sollen, sind noch drei USB-Buchsen zur Stromversorgung verbaut, in die bspw. Pultleuchten o.ä. gesteckt werden können.
Im Boden des Cases sitzten die Stromversorgung (Steckdosenleiste + div. Netzteile), der Raspberry Pi und ein kleiner WLAN-Router, der alle Geräte miteinander vernetzt und auch die Fernsteuerung über WLAN ermöglicht.
Im Deckel des Cases schließlich ist ein flacher Bildschirm fest montiert, der als Standard-Multiview-Monitor dient. (Dank eines HDMI-Splitters kann aber auch ein externer Monitor angeschlossen werden.)
Und hier einige Bilder aus dem Einsatz…
Kategorie: Sonstiges
Meine anderen Projekte, hauptsächlich Basteleien und Blender
Licht-Controller-Koffer
Er ist zwar furchtbar schwer und sperrig; dafür spare ich mir lästige Auf- und Abbauzeit für meine softwarebasierte Lichtsteuerung.
Eingebaut sind:
Eingebaut sind:
- Laptop mit Netzteil und Trackball-Maus
- WLAN-Router + PoE-Injektor
- Novation Launchpad Mk2
- 24-Kanal DMX-Pult zum manuellen Faden des Frontlichts
- Leuchtkraft RDMX-8 DMX-Recorder/-Merger
- div. Stromverteilung + Licht
Segeln
Drechseln
Mit Beginn der Kontaktbeschränkungen habe ich mir ein neues Hobby gesucht: das Drechseln.
Mit einer Holzmann Drechselbank und einigen Drechselmessern konnte es (fast) direkt losgehen. Zu Beginn musste ich anhand einfacher Formen das Werkzeug kennenlernen, danach passendes Holz für größere Gegenstände suchen. Inzwischen finde ich vor allem Gefallen am Herstellen von Schalen, aber auch Werkzeuggriffe und Ohrringe drechsle ich gerne.
Hier ein paar der bisherigen Ergebnisse: Und hier ein paar Bilder von der Drechselbank & dem Werkzeug im Einsatz: (to be continued…)
Mit einer Holzmann Drechselbank und einigen Drechselmessern konnte es (fast) direkt losgehen. Zu Beginn musste ich anhand einfacher Formen das Werkzeug kennenlernen, danach passendes Holz für größere Gegenstände suchen. Inzwischen finde ich vor allem Gefallen am Herstellen von Schalen, aber auch Werkzeuggriffe und Ohrringe drechsle ich gerne.
Hier ein paar der bisherigen Ergebnisse: Und hier ein paar Bilder von der Drechselbank & dem Werkzeug im Einsatz: (to be continued…)
3D Drucker
Seit vielen Jahren bin ich im Besitz eines Anet A8 (Prusa i3 Clone) Bausatz-3D-Druckers für (damals) ca. 140 €.
Der Rahmen besteht aus ca. 6mm starkem Acryl; weiterhin verbaut sind Gewindestangen und Metallstangen mit Gleitlagern sowie einiges an Elektronik (Motoren, Sensoren, Lüfter, Extruder, HotBed, Display mit Bedienelementen, Mainboard und Netzteil).
Praktischerweise lassen sich mit dem Drucker selbst Ersatz- und Verbesserungsteile für den Drucker herstellen – so kamen beispielsweise über die Jahre diverse Aussteifungen für den Rahmen, Einstellelemente, Spannvorrichtungen und Kabel-Halterungen hinzu.
Davon abgesehen drucke ich viele Ersatzteile, Gehäuse, Halterungen etc. für meine Technik. Ein gutes Beispiel sind die Zahnkranzringe für alte Objektive, mit denen diese sich an einem Follow-Focus nutzen lassen. Mithilfe des 3D-Druckers lassen sich die Zahnkränze exakt auf den Umfang des Objektivs abstimmen, sodass die Ringe bombenfest halten (und auch noch schick aussehen).
Der Rahmen besteht aus ca. 6mm starkem Acryl; weiterhin verbaut sind Gewindestangen und Metallstangen mit Gleitlagern sowie einiges an Elektronik (Motoren, Sensoren, Lüfter, Extruder, HotBed, Display mit Bedienelementen, Mainboard und Netzteil).
Praktischerweise lassen sich mit dem Drucker selbst Ersatz- und Verbesserungsteile für den Drucker herstellen – so kamen beispielsweise über die Jahre diverse Aussteifungen für den Rahmen, Einstellelemente, Spannvorrichtungen und Kabel-Halterungen hinzu.
Davon abgesehen drucke ich viele Ersatzteile, Gehäuse, Halterungen etc. für meine Technik. Ein gutes Beispiel sind die Zahnkranzringe für alte Objektive, mit denen diese sich an einem Follow-Focus nutzen lassen. Mithilfe des 3D-Druckers lassen sich die Zahnkränze exakt auf den Umfang des Objektivs abstimmen, sodass die Ringe bombenfest halten (und auch noch schick aussehen).















