Dazu gehört, neben der eigentlichen Kameratechnik, natürlich auch das entsprechende Kamera-Rigging.
BMPCC 4K
Die gleiche atemberaubende Bildqualität wie die BMPCC, dank Touchscreen noch einfachere Bedienung und ein (etwas) größerer Sensor – das ist die Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 4K. MFT-Objektivanschluss & MFT-Sensor, 4K-Videoaufzeichnung in ProRes oder B-Raw sowie ordentliche Audio- und Videoanschlüsse sind nur einige der Daten zu den jüngsten Mitgliedern meiner Kamerafamilie. Ich freue mich schon darauf, sie bei vielen Projekten einzusetzen!Gerade für Multicam-Projekte mit Live-Mischung sind diese Kameras besonders praktisch, da sie sich vom ATEM Mini aus fernsteuern lassen. Daher setze ich inzwischen bis zu 3 Stück ein.
a7S II
Ein großer Sensor hat viele Vorteile, nicht zuletzt den deutlich einfacher zu erreichenden Weitwinkelbereich. Darum wird meine Kamera-Familie seit Ende 2017 angeführt von der Sony alpha 7S II.Sie hat einen FullFrame-Sensor („Kleinbild“) mit rund 12MP Auflösung, einer maximalen ISO von etwa 400’000 und einem 3-Achsen Bildstabilisator auf dem Sensor (besonders cool für die Verwendung meiner alten manuellen Foto-Optiken). Neben einem hochauflösenden Display (das nur in einer Achse schwenkbar ist) besitzt sie einen noch höher auflösenden elektronischen Sucher. Sie ermöglicht die Videoaufnahme in UHD mit bis zu 60fps und in Full-HD bis 120fps in Sonys eigenem XAVC-S-Codec auf SD-Karte, bei einer Bitrate von bis zu 100Mb/s – deutlich weniger als die BMPCC, aber die Qualität ist trotzdem sehr gut und überzeugt.
BMPCC
Seit 2014 bin ich stolzer Besitzer einer Pocket Cinema Camera von Blackmagic Design. Dazu verwende ich hauptsächlich mittels eines Adapters alte manuelle Foto-Objektive. Das klappt sehr gut, die Objektive sind hochwertiger als viele vergleichbare moderne Linsen; und die Bedienung ist ein Traum (vor allem im Gegensatz zu modernem Billigglas aus Plastik, am besten noch mit Schleiffokus 🙂 ). Die Bedienung der Kamera ist auch sehr gut und einfach, um nicht zu sagen minimalistisch. Nicht falsch verstehen: Es sind eigentlich alle Funktionen da, die man braucht, aber eben auch nicht mehr. Keine unnötigen Automatiken, keine tiefen Einstellmenüs etc.
Aber all das wird um Längen übertroffen von der Qualität der Videos, die man mit dieser Kamera bekommt. Von der Schärfe, die immer von allen gelobt wird, möchte ich gar nicht reden; die sehe ich auch nicht so super doll. Klar, das Bild ist scharf, aber nicht übertrieben. Vielleicht liegt das aber ja auch an meinem Altglas. Egal. Der Dynamikumfang ist jedenfalls überwältigend, das „flache“ Bildprofil ungeheuer nützlich, und ich habe noch nie so wenig Artefakte in einem Video gesehen.Der einzige Punkt, der mich an der Kamera stört, ist die kleine Sensorgröße und der damit verbundene „Cropfaktor“. Der kann schon ganz schön störend sein, wenn man mit Altglas filmt, bei dem die kleinste (bezahlbare) Brennweite nunmal 28mm ist – was dann durch den Cropfaktor zu einem Blickfeld äquivalent zu einer ca. 85mm Brennweite wird (ca. x3). Aber für den Preis der Pocket gibt es einfach keine andere Kamera mit dieser unglaublichen Bildqualität. Hoffentlich gibt es irgendwann eine FF-Variante von BM…
Objektive
Ich besitze folgende Objektive:Pentax-K-Glas: MC Soligor C/D 28mm f/2.8 • Pentax-M 45mm f/2.0 • MC Soligor S/M 35-70mm f/3.5-4.0 • Auto Revuenon MC 70-210mm f/4.0
M42-Glas: Beroflex Auto WW 35mm f/2.8 • Porst MC 35mm f/2.8 • Porst Color Reflex Auto 50mm f/1.8 • Porst Tele 135mm f/2.8
Minolta-MC-Glas: Exakta MC Macro 28-70mm f/4.0
MFT-Glas: Panasonic Lumix G Vario 14-140mm 3.5-5.6 ASPH. POWER O.I.S. • Olympus M.Zuiko Digital ED 14-150mm 4.0-5.6 II • Olympus M.Zuiko Digital ED MSC 9-18mm 4.0-5.6 • Olympus M.Zuiko 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ ED MSC PowerZoom • Olympus 14-42 mm F3.5-5.6 ED EZ Power Zoom • Panasonic Lumix G Vario 14-42 f3.5-5.6 asph Power OIS PowerZoom • Olympus M.Zuiko Digital 14-42mm f/3.5-5.6 II R (Soviel zum Thema Billigglas mit Schleiffokus…)
Sony-E-Glas: Sony FE 28 – 70mm / f3,5 – 5,6 OSS
Pentax Auto 110-Glas: 18 mm f/2.8 • 24 mm f/2.8 • 50 mm f/2.8
C-Mount-Glas: Canon TV Zoom V6x17 17-102 2.0
Ich habe inzwischen alle meiner Objektive mit 3D-gedruckten Zahnkränzen für den Follow-Focus ausgerüstet. Wenn ihr auch Interesse an solchen individuellen und passgenauen Ringen habt, kontaktiert mich gerne!
Außerdem sind die meisten meiner Objektive mit entsprechenden Adaptern auf NEX oder MFT sowie auf 67mm Filtergewinde angepasst.
Live-Videomischer
Für Multicam-Livebetrieb gibt es Videomischer, an die man mehrere Kameras anschließen und zwischen den Einstellungen hin und her wechseln kann. Ich nutze dafür das Blackmagic Design ATEM Mini Extreme ISO. Es hat 8 HDMI-Eingänge, 2 Ausgänge (für Multiview oder auch bspw. Beamer) sowie diverse andere Anschlüsse. Die Ausgabe kann dabei als Stream übers Netzwerk erfolgen, per USB kann der Output auch als Webcam genutzt werden. Gleichzeitig kann sowohl das gemixte Signal als auch alle individuellen Eingangssignale auf Datenträger (USB-C) aufgezeichnet werden. Die vielen integrierten Funktionen und Effekte (Bild-in-Bild, Keyer, Transitions, Fernsteuerung und Farbkorrektur der BMPCC4K, Audio-Effekte uvm.) sorgen für maximale Flexibilität.Um Zeit beim Auf- und Abbau zu sparen und für eine bessere Funktionalität habe ich ein Custom Case für den ATEM Videomischer gebaut.

Monitor / EVF
Neuester Monitor ist ein LVM-173W-3G von TVLogic. Mit einer Auflösung von 1366×768 und einer Diagonale von 17 Zoll ein idealer Regiemonitor. Vor allem aber das Case, in den der Bildschirm eingebaut ist, ist ein absoluter Traum: gefederte Aufhängung, eingebaute V-Mount-Akkuplatte (mit Gold-Mount-Adapter), mit einschraubbarem TV-Zapfen, und der Frontdeckel lässt sich zum Sonnenschutz umfunktionieren.Außerdem ist seit einiger Zeit ein 7 Zoll A7S von Lilliput mit einer Auflösung von 1920×1200 (HDMI Ein- und Ausgang) im Einsatz. Strom bekommt der über einen 12 V DC-Anschluss oder einen NP-F Akku – mit Dummy-Akku kann ich ihn somit auch über D-Tap speisen..
Als elektronischen Sucher (Electronic Viewfinder, EVF) nutze ich den Ikan VL35. Er hat eine Displaygröße von 3,5 Zoll und eine Auflösung von 800×480, HDMI Ein- und Ausgang und wiegt nur etwa 100g. Die Stromversorgung erfolgt über einen DC12V-Eingang oder wahlweise über einen LP-E6 Akku – oder auch hier mittels Dummy via D-Tap
Dazu habe ich eine Sucherlupe („Viewfinder Magnifier“) gekauft, den Montage-Rahmen mit einem zurechtgesägten Alu-Stück vor dem Monitor befestigt und so den Moitor zu einem elektronischen Sucher (EVF – electronic Viewfinder) gemacht. Die Sucherlupe ist zwar für 3-Zoll-Displays gemacht und schneidet so den Rand des VL35 ganz leicht ab, dafür kostet sie auch nur ein paar Euro.
Action-Cams
Für Behind-the-Scenes-Aufnahmen, schnelle Mitschnitte sowie Multicam-Aufnahmen (z.B. bei Konzerten) besitze und nutze ich 4 Action-Cameras FDR-X1000V und eine HDR-AS50 mit Live-View Remote von Sony. Zusätzlich habe ich jeweils eine Yi 4K und Yi Lite des Herstellers Yi (gibt es inzwischen nicht mehr).Die X1000 besticht mit (für Action-Cam-Verhältnisse) sehr gutem Audio und lässt sich zusammen mit der AS50 gleichzeitig fernsteuern, die 4K hat ein beeindruckendes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Lite eine sehr gute Akku-Ausdauer. Leider hat Yi die Produktion und auch die Firmware-Weiterentwicklung seiner ActionCams eingestellt, sodass diese wohl Auslaufmodelle werden. Es wird sich zeigen, ob sie in der Zukunft noch sinnvoll mit anderen Cams zusammen eingesetzt werden können.
Drohne
Für Luftbildaufnahmen (und weil Fliegen einfach Spaß macht) steht eine <\span class="model">Mini 2 von DJI zur Verfügung. Sie hat eine Gimbal-stabilisierte Kamera mit 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor, welche (RAW-)Fotos mit 12MP und Videos in UHD aufnehmen kann. Zusätzliche Fotofunktionen (Panorama, Weitwinkel, 360°) sorgen für automatische Aufnahme stitchbarer Bilder.Die knapp 250g leichte Mini-Drohne fliegt bist zu 16m/s und kann somit Wind bis zu einer Stärke von 5 Bft widerstehen. Mit einer vollen Akkuladung kann sie knapp 30min in der Luft bleiben und hat (zumindest auf dem Papier) eine maximale Fernsteuerungs-Reichweite von 6km.
Schulterrig
Ein aus verschiedenen Einzelteilen zusammengestelltes, „schweres“ Schulterrig. Die Klemmen, das Schulterpolster, die C-Arme und das Schnellwechselsystem sind online gekauft, die 15mm-Rohre aus dem Baumarkt und die Handgriffe selbst gemacht (siehe unten).
leichtes Schulterrig
Da das große Rig aufgrund seines hohen Gewichtes (über 6 kg) eigentlich nur noch zusammen mit dem EasyRig praktikabel ist, war es zeit für ein zweites, mobileres und leichteres Rig. Auch das besteht aus diversen (wenn auch deutlich weniger) Einzelteilen und ist so designt, dass die Kamera direkt vor dem Gesicht ist und man somit das Bild auf dem Kameradisplay oder im Kamerasucher kontrollieren kann.Im Folgenden sind einige Einzelteile der Rigs aufgelistet:
Base Plate
Die Basis der Rigs bestehtd aus einer oder zwei Doppelklemmen und einer Arca-Swiss-Platte (s. Schnellwechselsystem). Die zwei Klemmen der BP vom großen Rig sind mit einer Cheese Plate von SmallRig verbunden.Schulterpolster
Ein einfaches Schulterpad aus Schaumstoff von Fotga gehört zum großen Rig. Das leichte Rig hat ein etwas teureres Polster von >Camvate.Schnellwechselsytem
Nach Ausprobieren mehrerer verschiedener Schnellwechselsysteme, die alle entweder ziemlich teuer, instabil und wabbelig oder beides zusammen waren, habe ich irgendwann mal etwas mehr Recherche und Überlegung hier rein gesteckt. Heraus gekommen ist eine Kombination aus Arca-Swiss-Style-Platten und -Klemmen sowie dem Manfrotto 323-/PL200-Nachbau.Entgegen den klassischen Comsumer-Schnellwechsel-Systemen habe ich mich (nach viel Ausprobieren) dafür entschieden, ein QR-System nach Vorbild der „Großen“ aufzubauen. Die Kamera hat eine kleine PL200-Platte an der Unterseite, das Stativ (oder Kran, Rig o.ä.) eine AS-Platte drauf. Die Verbindung von beidem wird nun mit einer AS-Klemme und einer 323-Klemme realisiert, welche beite miteinander verschraubt sind.
Die Vorteile dieses Systems gegenüber anderen: Preiswert (AS-Platten kosten ab 2,50€, ein Manfrotto-Nachbau um die 7€), super stabil (ich hab vorher einige andere Systeme getestet), verstellbar (durch das AS-System) und sehr modular (wie eigentlich jedes gute QR-System).
Rig Handles
Selbst geschitzte Rig Handles aus Holz; weitere Infos gibt es hier.
Follow Focus
Je nach Setup stehen folgende Schärfezieheinrichtungen zur Auswahl: Das Flagschiff: Ein Single FF 204-01S von Chrosziel mit 15mm Rod Clamp und winkelverstellbarem Arm. Butterweiche Drehung mit allen möglichen Einstell-Optionen, einfach toll! Einziges Manko: Keine Hard Stops.Der Fotga DP500IIS mit A/B Hard Stops und einer offenen Klemme zur leichteren Befestigung am Rig. Nachdem ich zuvor jahrelang einen „Billig“-FF benutzt habe, der viel Plastik und viel Spiel hatte, ist dieser (auch nicht wirklich teure) von Fotga ein Segen! Funktioniert super, ist sehr hochwertig und in der Preisklasse um 100€ absolut zu empfehlen.
Für besonders kleine und leichte Setups außerdem ein Vocas MFC-1 follow focus.
Außerdem als Zubehör: mehrere unterschiedlich lange Whip (flexible Handrad-Verlängerungen) und eine Speed Crank sowie diverse Markierscheiben und Zahnräder.
Mattebox
Wozu braucht man eigentlich ein Kompendium? Neben der Gegenlichtabschattung vom Kameraobjektiv und der Halterung von Filtern vor allem für eins: eine professionelle Set-Optik.Lange habe ich mit mir gehadert, ob es das wirklich wert ist. Dann bekam ich die Gelegenheit, preiswert eine hochwertige Mattebox zu übernehmen, und habe sie ergriffen. Nun ist sie da: eine ARRI MB-20 mit Side- und Top-/Bottom-Flags, 3-fach einzeln rotierbaren Filtereinschüben bis 4×5,65 und Swing-Away-Mechanismus mit 15mm-Rod-Clamp und 19mm-Rod-Adapter.
Filter
Zur Nutzung mit der Mattebox habe ich einen Haufen Rechteckfilter; zur Nutzung an den Objektiven direkt einige Schraubfilter.- Neutraldichte-Filter: ND 0.3, 0.6, 0.9, 1.2 [67mm Schraubfilter (Hoya Glas) und 4×5,65-Zoll Rechteckfilter (Tiffen Glas)]
- Neutraldichte-Verlaufsfilter: wie oben, nur als Verlauf in HE (hard edge) oder SE (soft edge) zum Abdunkeln von nur Teilen des Bildes (z.B. Himmel) [4×5,65-Zoll Rechteckfilter (Tiffen Glas)]
- Polarisations-Filter: drahbare Pol-Filter zur Abschwächung von Spiegelungen [67mm Schraubfilter (Glas)]
Power
Je nach Setup-Größe kommen aktuell zwei verschiedene Akku-Systeme bei mir zum Einsatz:Gold Mount
Durch eine Autkion bin ich an einen großen Posten Gold-Mount-Akkus von Bebob gekommen. Diese Akkus mit unterschiedlichen Kapazitäten (bei mir 90 bis 150 Wh) kommen bei größeren Projekten zum Einsatz, wenn viel Power über einen längeren Zeitraum benötigt wird.Nutzen kann ich sie an diversen Adapterplatten, direkt über den D-Tap-Ausgang sowie über den ebenfalls integrierten USB-Ausgang.
NP-F
Für kleinre Einsätze nutze ich noch einige Sony L-Series NP-F-Akkus. Sie haben ein ausgesprochen gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (insbes. die Nachbauten), und es sind viele Akkuplatten und Adapter verfügbar.Easy Rig
Ein selbst gebautes Easy Rig , mehr Infos dazu hier.
Stative
Ein wichtiges Instrument beim Filmen: das Videostativ. Und für viele Kameras braucht man viele Stative…Videobeine
536
Mit einer maximalen Arbeitshöhe von 2,03 m ist das Manfrotto MPro 536 Carbon-Stativ wahrlich ein Riese. Mit einer 100/75mm Halbschale und einem maximalen Zuladungsgewicht von 25 kg das größte und stärkste Stativ in meinen Reihen. Sicher aber nicht das schwerste: nur knapp 3,5 kg bringt das Carbon-Stativ auf die Waage. Das Funktionsprinzip der Einrohr-Konstruktion ist sonst sehr ähnlich wie beim 535 (s.u.).535
Zwei Mal sind die MVT535AQ von Manfrotto vorhanden. Sie bestehen aus einer Aluminium-Einrohrkonstruktion mit drei Auszügen (vier Segmenten) ohne Spinne. Die Arretierung der Beine erfolgt oben am Ansatz, wo sie in drei verschiedenen Stellungen einrasten können. Mit einer minimalen Höhe von 23 cm und einer maximalen von 1,71 m sowie den unabhängig voneinander verstellbaren Beinen sind sie unheimlich vielseitig einsetzbar, und mit einem Gewicht von 3,2 kg ist auch die entsprechende Standfestigkeit gewährleistet. Auch diese Beine haben eine 75mm Halbschale.545
Beim Kauf des 509HD Videokopfs war zufälligerweise auch ein Set Beine mit dabei – naja, was soll’s. Manfrotto 545B heißt das Doppelrohrstativ mit ebenfalls maximal 25 kg Zuladung und einer Arbeitshöhe von bis zu 1,54 m. Auch hier gibt es eine 100/75mm Halbschale für die Videoköpfe; und dank der Fußkrallen ist das Stativ auf Rollen einsetzbar.Fotos folgen in Kürze
546
Ein bisschen kleiner – aber nicht sehr – ist das 546GB. Größter Unterschied: Die Bodenspinne. Der Effekt: Einfacher Auf- und Abbau in Locations mit flachem Untergrund; stabiler Stand und ein professioneller Look. Und das alles mit immerhin noch 20 kg Zuladung, einer Maximalhöhe von 1,58 und einer 75mm Halbschale.Fotos folgen in Kürze
502
Mein erstes Videostativ war das Manfrotto 502 mit den Stativbeinen MVT502AM. Diese bestehen aus einer Alu-Doppelrohrkonstruktion mit zwei Auszügen, also drei Beinsegmenten, und einer Mittelspinne. Es erreicht eine maximale Höhe von 1,43m und eine minimale von 57cm und ist mit knapp 2kg ziemlich leicht, trotz relativ guter Stabilität. Diese Beine haben eine 75mm Halbschale.181
Neben Mittel- und Bodenspinnen habe ich auch eine Rollspinne 181B, um in einem Live- oder Studio-Setup eine Kamera auf Rollen zu bringen. Montiert werden können alle Stativbeine mit Doppelspikes (also 545 und 546), und dank One-Pedal-Operation lassen sich alle drei Rollen mit nur einem Fußtritt bremsen bzw. lösen.Videoköpfe
509HD
Der größte Videokopf in meiner Stativsammlung ist der Manfrotto 504HD. Mit einer 100mm Halbschale und einem maximalen Kameragewicht von 13,5 kg kann er einfach alles tragen. Die Bewegung in Pan- und Tilt-Richtung sind individuell sperrbar und die Dämpfung jeweils einstellbar. Komplettiert wird der Funktionsumfang durch dine beleuchtete Nivellierlibelle und eine in mehreren Stufen einstellbare Gegenfederung.Fotos folgen in Kürze
504HD
Gleich drei Stück des 504HD von Manfrotto umfasst meine Stativsammlung. Auch dieser ist flüssigkeitsgedämpft und wird mit seiner 75mm Halbschale auf den Stativbeinen befestigt. Er bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer Tragkraft von bis zu 12 kg und ansonsten den gleichen Features wie der 509HD. Fotos folgen in Kürze502A
Ebenfalls von Manfrotto ist mein „alter“ flüssigkeitsgedämpfter Stativkopf mit 75mm Halbschale, der MVH502A. Mit einer Tragfähigkeit von maximal 6 kg auch ein ordentlicher Kopf!
sonstige Stative
Befree Live
Ein Manfrotto Befree Live Video-Reisestativ. Es ist (für ein Videostativ) wirklich klein und leicht und dadurch sehr transportabel. Auch der innovative Head-Levelling-Mechanismus überzeugt. Leider ist es aufgrund der dünnen Beine auch nicht so wahnsinnig stabil, vor allem aber ist der Kopf nur sehr begrentzt als „Video-Kopf“ zu bezeichnen. Ja, er ermöglicht bessere und flüssigere Schwenks als vergleichbare Billig-3-Wege-Köpfe aus Kunststoff, aber im Vergleich zu den „richtigen“ Fluid-Videoheads ist er ziemlich ruckelig und nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen. Ein wirklicher Fan bin ich nicht…Monopod
Von Red Rock stammt mein Monopod, das RR-115 mit einer Länge von 42cm bis 160cm und einem Gewicht von nur 360g – ein leichter Allrounder, der einfach in den Rucksack passt und nicht stört, beim Filmen aber durchaus einen Unterschied macht.Transport
Zum Verpacken & Transportieren meines Kamera-Equipments verwende ich verschiedene neue & alte Transportutensilien.Rucksack
Das wichtigste davon: Der Lowepro Flipside 500 AW Kamera-Rucksack hat sehr viel Platz und gute Verstaumöglichkeiten. Dazu zählt das flache Frontfach mit vielen kleinen Taschen, vor allem aber das große vom Rücken aus zugägnliche Hauptfach mit vielen individuell platzierbaren Klett-Polster-Trennwänden. Aber auch außen bietet er diverse Befestigungs-Möglichkeiten für extra Taschen oder Lens-Pouches. Nebenbei ist er durch seine gute Gurtpolsterung auch ziemlich angenehm zu tragen.Für kleinere Touren habe ich noch einen 16-Liter-Rucksack von K&F Concept. In den passt nicht annähernd so viel Equipment, nur eine Kamera und 2 Objektive. Dafür hat er mehr Platz für andere Dinge, man kann z.B. eine Jacke oder ein Handtuch in das obere Teilfach legen.
